Syrische Helden im Kampf um die belagerte Airbase Kuweiris (FOTOS + VIDEO)

Syrische Helden im Kampf um die belagerte Airbase Kuweiris (FOTOS + VIDEO) | Русская весна

Drei Jahre lang war der syrische Luftwaffenstützpunkt Kuveyris (Kuweires) belagert, drei Jahre lang haben die Regierungstruppen unter ständigem Artillerie-, Mörser- und Maschinengewehrfeuer die Angriffe von Terroristen abgewehret.

Von den Positionen der Regierungstruppen in der Stadt Aleppo trennten sie 45 Kilometer, wo jedes Haus von den Militanten in eine Festung verwandelt wurde. Versuche der Regierungstruppen, die Luftwaffenbase zu befreien, waren für eine lange Zeit nicht erfolgreich, da es unmöglich war, stationäre und mobile Feuerstellen der Terroristen effektiv zu unterdrücken sowie ihr System von Management und Kommunikation zu stören.

Vor dem Beginn der Belagerung waren auf dem Stuetzpunkt etwa sechshundert Leute, vor allem die Piloten, Flugschüler und Techniker. Zu der Zeit der Deblockierung waren es etwa dreihundert Menschen. Ihre Versorgung hat man mit der Luft durchgefuehrt, jedes Hubschrauberankommen an die Basis mit Proviant und Munition war mit großer Gefahr behaftet.

Die Militante bestrichen aus schweren Maschinengewehren praktisch den ganzen Luftraum über dem Flugplatz. Außerdem, hat man über die Anwesenheit bei den Terroristen der tragbaren Luftabwehrsystemen «Stinger» American-made mitgeteilt, durch türkische und Qatar- Sonderdienste uebergegeben. Doch trotz dessen, haben die syrischen Piloten, ihr Leben riskiert, den Belagerten alles Notwendige gebracht, um den Stuetzpunkt zu schützen, indem sie es fast ausschließlich in der Nacht machen konnten.

Insgesamt erlebte die Luftwaffenbasis vier große Angriffe. Die Militante von der «Freien Syrischen Armee», «Dzhabhat Al-Nusra» und IS.versuchten, sie zu ergreifen. Im April 2013 gelang es den Terroristen, einige Gebäude zu erfassen, aber sie wurden davon spaeter ausgeschlagen.

Im August wurde der belagerte Stuetzpunkt dem größten Angriff unterzogen, an dem mehr als sechshundert Militante teilgenommen haben. Der Angriff begann mit dem Versuch eines Selbstmordattentäters das minirte Auto an dem Kontrollpunkt zu explodieren, aber das Auto wurde am Eingang an der Basis vernichtet.

Dann entschieden die Militante, auf den Panzern die Verteidigung zu brechen, aber im anschließenden Kampf wurden zehn gepanzerte Fahrzeuge vernichtet, und die Terroristen wurden zum Rückzug gezwungen. Den verschiedenen Quellen zufolge, haben sie dann von hundert bis hundertfünfzig Menschen verloren, die Regierungstruppen verloren etwa dreißig Soldaten.

Ende August hat die syrische Regierung beschlossen, eine Auswahleinheit zu bilden, um die Luftwaffenbasis freizugeben. Die Bildung der Einheit und das Kommando hat man an den syrischen Nationalhelden Colonel Suheil Al-Hassan, Kommandeur der Brigade «Al-Nimr» («Tiger») gelegt. Dieser Mensch leitete persönlich die Befreiung des Zentralgefängnisses in Aleppo, der Stadt Mureck im Norden der Provinz Ham sowie der Gasfelder in Homs.

Die Truppen unter der Leitung von Colonel Suheil begannen seit September methodisch ein Haus nach dem anderen Haus, ein Dorf nach dem anderen in der Richtung des Luftstützpunktes Kuveyris zu befreien. Trotz der hartnäckigen Widerstand der Militanten, US-Luftangriffe auf seine Truppen, Verstaerkungssübergabe den Militanten aus den türkischen Lagern, war er in der Lage, seine Aufgabe zu erfüllen.

Nun sind die ersten Berichte erschienen, dass die syrischen Truppen das letzte Dorf, das unter der Kontrolle der IS war, befreit haben- Kvayres al-Sharqi — und sind zu der Luftwaffenbasis angekommen.

Drei Jahre lang hat Belagerung der Luftwaffenbasis Kuveyris gedauert, drei Jahre des Lebens unter den ständigen Beschussen und Angriffen. Jetzt können diese Helden nach Hause zu ihren Familien gehen, um ihre Frauen und Kinder zu sehen. Aber der Krieg ist leider noch nicht beendet.

Safar Dzhulani, militärischer und politischer Expert, exclusive für «Russian Spring».

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