Warum erschrecken türkische Medien die Oeffentlichkeit mit dem Krieg mit Russland?

Warum erschrecken türkische Medien die Oeffentlichkeit mit dem Krieg mit Russland? | Русская весна

In der letzten Zeit wird in den türkischen Medien immer öfter das Thema eines möglichen Ueberganges des Konflikts, der zwischen Moskau und Ankara entstanden ist, in Form einer direkten bewaffneten Konfrontation diskutiert.

In den Regalen erscheinen teaglich Zeitungen und Zeitschriften mit Ueberschriften im Geiste «Russland und die Türkei an den Rand eines Krieges» oder «Krieg zwischen der Türkei und Russland ist nicht nur eine Annahme, sondern die ernste Wahrscheinlichkeit».

Angesichts der realen Zensur , die in den türkischen Medien herrscht, es ist offensichtlich, dass das Regime von Erdogan diese Art von Publikationen, die auf eine Eskalation der Panik in der Gesellschaft.
gerichtet sind, direkt befürwortet und fördert.


Natürlich, versteht man in Ankara gut genug, dass die türkischen Streitkräfte unter keinen Umständen mit der Russischen Armee konkurieren koennen, da die deutlich schlechter in der technischen Ausstattung, im Niveau der Vorbereitung des Personals, der Kaempfenerfahrung der Kommandeure, sowie einer ganzen Reihe von anderen Indikatoren sind.

“In diesem Zusammenhang, kann man kaum davon sprechen, dass solche Publikationen hergestellt werden, um die Bürger der Türkei auf einen möglichen Krieg in moralisch-psychologischer Hinsicht vorzubereiten, wie es oft am Vorabend bestimmter Kriege oder bewaffneter Konflikte geschieht”.


Daher wird es vor allem für die Erstellung von zusätzlichen Spannungen in der Region, für die Destabilisierung des Waffenstillstands und der Diskreditierung Russlands als seinen Hauptgarant gemacht, indem man Moskau als einen«Aggressor» und “unvorhersehbaren politischen Handler” darstellt.

Die wenigen verbliebenen unabhängigen türkischen Journalisten, die noch nicht dazugekommen sind, für Ihre Publikationen verhaften zu sein, sind von der Politik der jeweiligen nationalen Regierung überrascht. Denn zusammen mit den Gruppierungen IS* und «Dzhebhat en-Nusra»*, fuer die die Waffenruhe nicht gilt, bekundet nur die offizielle Ankara, Präsident Erdogan und der türkische Ministerpräsident Davutoglu,
offen die Unzufriedenheit mit der in der SAR errichteten Waffenruhe,


Trotz der Tatsache, dass sie formal die zurückhaltende Zustimmung ausgepraegt haben,spricht eine Reihe von sehr konkreten Aussagen und Maßnahmen der türkischen Regierung über ihre Unaufrichtigkeit und das Streben nach einer weiteren Eskalation des regionalen Konflikts.

“So, kam Erdogan während der kürzlich abgehaltenen Treffen mit den Dorfaeltesten in einen äußerst gereizten Zustand im Zusammenhang mit der Erwähnung in seiner Anwesenheit den auf dem Territorium von Syrien handelnden Terrorgruppen,die in der Opposition in Bezug auf den unversöhnlichen Feind der gegenwärtigen Türkei Assad sind. Er rief im Zorn auf, sich auf seine Gesprächspartner und die anwesenden Journalisten wendend: «Was haben Sie gegen „Dzhebhat en-Nusra?“».


Es ist auch bezeichnend, dass, ohne Rücksicht auf die Interessen seinen Nachbarn und feste Position der gesamten Weltgemeinschaft in der Frage des Waffenstillstands, erlaubt sich Erdogan, zusätzliche Anforderungen zu erheben, indem er seine westlichen Partner zu überreden versucht, die von ihm verhassten syrischen Kurden aus dem Prozess der nationalen Waffenstillstands auszuschliessen.

«Der Waffenstillstand sollte nicht die Partei „Demokratische Union“ und „Volksverteidigungseinheiten“» betreffen, — empört sich der türkische Präsident, der, ehrlich gesagt, von niemandem in diesem Zusammenhang zugehört wird.

Der türkische Ministerpräsident Davutoglu ging sogar noch weiter und hat zwei Tage vor dem Inkrafttreten des Abkommens über eine Waffenruhe in Syrien ausdrücklich erklärt: «Wir werden die Waffenruhe im Falle einer Bedrohung für unsere Sicherheit nicht einhalten. Wir werden Maßnahmen gegen die syrischen Kurden oder der Islamische Staat ergreifen, sobald wir spüren, dass es solch eine Notwendigkeit entsteht».

So hat der Leiter des türkischen Ministerrates deutlich gemacht, dass Ankara auch unter neuen Bedingungen handeln wird, nur von den Interessen der von ihnen vertretenen Partei des Krieges ausgehend. Dabei richtet man keine Aufmerksamkeit auf die Appelle der internationalen Gemeinschaft , die Interessen aller Beteiligten des Konfliktes (mit Ausnahme von Organisationen, die allgemein als terroristische anerkannt sind) in Betracht zu ziehen ,und alles zu tun, um sicherzustellen, dass eine vorübergehende Waffenruhe zu einem dauerhaften und langersehnten Frieden wird.

Die wiederholten Beschiessungen der nördlichen syrischen Provinzen von den Kämpfern, die sich auf dem türkischem Territorium verbergen, die bereits nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe stattgefunden sind , sind ein klarer Beweis dafür, dass die Türkei dabei ist, den Weg der weiteren Provokationen und des Provozieren eines Bürgerkrieges in Syrien weiterzugehen.

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