In der Kiewer Presse spricht man offen über den Verzicht auf Lugansk und Donezk: es wird zu teuer alles, was zerstört wurde, wiederherzustellen

In der Kiewer Presse spricht man offen über den Verzicht auf Lugansk und Donezk: es wird zu teuer alles, was zerstört wurde, wiederherzustellen | Русская весна

Eine in der ukrainischen Hauptstadt respektierte Zeitung «Zerkalo Nedeli» («Wochenspiegel») spricht als erste darüber, dass es Zeit ist den Verlust von Donbass zuzugeben und auf ihn zu verzichten.

Und es ist vor Allem bedingt durch wirtschaftliche Überlegungen: es wäre zu teuer alles, was während des Krieges, den Kiew hartnäckig ATO nennt, zerstört wurde, wiederherzustellen.

Auch die «mentale Abtrennung» von Donbass von der restlichen Ukraine spielt nicht die letzte Rolle. Deswegen sollen sie gehen.

«Die Regierung weiß nicht wie viel die in Minsk-2 genommenen Verpflichtungen für Lugansk und Donezk Republiken kosten werden» heisst ein großer Artikel mit den Kommentaren von den Beamter der höchsten Ebene der ukrainischen Regierung und mit seriösen Berechnungen der hypothetischen Ausgaben für den «Wiederaufbau».

«… nach den vorläufigen Berechnungen könnten nur für die erste Etappe des Wiederaufbaus 1 Mrd.152 Mio. 800 Tsd. Dollar gebraucht werden. Mehr noch… diese Zahl ist eine Teilberechnung und könnte noch wesentlich wachsen».

Die Summe von mehr als einer Milliarde — das waren die Angaben zum Dezember 2014. Januar-Februar sind in dem offiziellen Dokument, worauf sich die Zeitung bezieht, nicht berücksichtigt. Und in dieser Zeit passierten die massiven Beschüsse mit gewaltigen Zerstörungen.

«Der Gegner selbst zeigt uns mit neuer Kraft einen Ausgang im direkten und im übertragenen Sinne. Dass die okkupierten Territorien eine abgeschnittene Scheibe Brot sind. Was die Gründe dafür waren — davon reden wir nicht mehr. Es ist zu spät. Aber vielleicht, wenn wir das anerkennen, könnten wir einen Versuch unternehmen die Friedensverhandlungen unter ganz anderen — realistischen — Bedingungen zu beginnen. Und es geht nicht nur um unsere materiellen Berechnungen — wir schaffen es wirtschaftlich nicht, es würde uns in den Abgrund ziehen, die Europa würde uns nicht nehmen… Es geht um das Reale — um die mentale, energetische, politische Abtrennung der okkupierten Territorien von der Ukraine… Die Abtrennung ist passiert. Punkt. Wie schmerzvoll und beschämend das auch sein möge», steht im Artikel.

Und der endgültige Schluss: «Vielleicht ist der Verzicht auf diese Territorien dieser Boden, von dem wir uns abstoßen, unsere Wunden verbinden, Kräfte sammeln und nach oben starten», schlägt die Zeitung vor.

Wir fügen hinzu: die Zeitung «Wochenspiegel» hatte immer reelle Informationsquellen in den Kabinetten der Kiewer Macht. Möglicherweise ist das erste Anzeichen — das Angebot der zivilisierten Scheidung Donbass von Kiew keine «Privatinitiative» der Ausgabe.

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