In der Region Volyn (Westukraine) kriegten die wegen der Gehaltsrückstände demonstrierenden Bergleute die Einberufungsbescheide

In der Region Volyn (Westukraine) kriegten die wegen der Gehaltsrückstände demonstrierenden Bergleute die Einberufungsbescheide | Русская весна

Die Bergleute der Westukraine, die wegen der dreimonatigen Gehaltsrückstände mit einem großflächigen Aufstand drohten, wurden in die Armee einberufen.

800 Bergmänner aus Volyn kriegten die Einberufungsbescheide, die von den Kriegsbürokommissaren direkt in dem Bergwerk ausgehändigt wurden. Laut dem Stellvertrenden Bürgermeister von Nowovolynsk Eduard Sawik, bekamen in der ersten Linie die Mitarbeiter der Bergwerke Nr. 1 und Nr.9 die Einberufungen, wobei genau diese Bergwerke geplant ist zu schließen. Dort arbeiten auch die meisten Aufständischen.

In diesem Winter haben die Bergleute mehrere Male die Straßen gesperrt als Protest gegen die Politik des Staates, der die Gruben nicht finanzieren und schließen will und die Gehälter nicht zahlt. Am 3.März planen einige Hundert der Bergleute der Westukraine zu einer Protestaktion nach Kiew aufzubrechen — sie wollen vom Staat ihre Gehälter verlangen.

«Es ist nur eine Rache für die Streiks — die Rebelle sollen in die Armee einbezogen werden. Viele meiner Kumpels, die Straßensperren einrichteten und vorhatten die Streikposten vor dem Energieministerium und Ministerkabinett durchzuführen, kriegten die Einberufungsbescheide», erzählte ein Bergmann aus Nowovolynsk Alexej. «Jetzt ist es noch schlimmer als in den 90-er. Damals haben wir gehungert, aber es gab keinen Krieg. Und jetzt ist alles zusammengebrochen», stellt der Bergmann fest.

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