Ukraine: Donezker Milizen melden Ende des Waffenabzugs

Ukraine: Donezker Milizen melden Ende des Waffenabzugs | Русская весна

Der Waffenabzug sei im Beisein der OSZE-Beobachter abgeschlossen worden, teilte der stellvertretende Volkswehrchef Eduard Bassurin am Sonntag mit.

Nach seinen Angaben ziehen auch die ukrainischen Streitkräfte ihre Technik zurück, halten jedoch die neuen Stationierungsorte geheim. Das ukrainische Militär hält sich vorerst mit Kommentaren zurück.

Nach Angaben der Donezker Volkswehr haben Kiew-treue Kräfte in den vergangenen 24 Stunden 26 Mal das Feuer im Donbass eröffnet. Beschossen wurden Vororte der Millionenmetropole Donezk.

Auch die Volksrepublik Lugansk bestätigte am Sonntag, sie werde noch im Laufe des Tages den Abzug ihrer Waffen abschließen. „Bei uns läuft alles nach Plan: Heute ist der letzte Tag“, sagte Wladislaw Dejneko, Chefunterhändler der Lugansker Volksrepublik bei den Friedensverhandlungen mit Kiew. “Wir gehen synchron mit Donezk vor.“

Der Premierminister der Lugansker Republik, Gennadi Zypkalow, sagte seinerseits, dass alle schwere Technik bereits abgezogen worden sei. „Der Abzug ist vollständig. Es bleiben nur noch Formalitäten“, sagte Zypkalow. „Wir haben die OSZE-Beobachter über die Stationierungsorte der abgezogenen Technik und Kämpfer informiert.“

Der Waffenabzug ist Teil eines Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt worden ist.

 

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