Sergej Lawrow forderte ein Ende der Christenverfolgung im Nahen Osten und in der Ukraine

Sergej Lawrow forderte ein Ende der Christenverfolgung im Nahen Osten und in der Ukraine | Русская весна

Der Leiter des Außenministeriums Russlands richtete die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Verfolgung der Christen im Nahen Osten und in der Ukraine.

Entsprechende Aussage machte er am Montag als er in Genf in Rahmen einer Veranstaltung auf der hohen Ebene aufgetreten ist. Sergej Lawrow präsentierte konkrete Tatsachen über die Verfolgung der Gläubigen und der Geistlichen und erzählte über die geschlossenen und zerstörten Kirchen.

Während er vorrangig über die Situation in Syrien sprach, wo die Christen direkter Gewalt ausgesetzt sind, erzählte Lawrow über die Änderungen in dem Verhältnis gegenüber den Anhängern der größten Weltreligion in Europa. Wegen der neuen gesellschaftlichen Einstellungen sind die Gläubigen wesentlich darin eingeschränkt ihre Überzeugungen frei äußern zu können.

- In einer Reihe westlicher Länder gilt es aus irgendeinem Grund nicht mehr als politisch korrekt sich zu der christlichen Religion zu bekennen und manche schämen sich sogar der christlichen Werte, die eine Grundlage der europäischen Zivilisation bilden. Der aggressive Säkularismus verstärkt sich. Es ist immer schwieriger für die Gläubigen ihre Überzeugungen offen zu vertreten, - sagte Lawrow.

Auf dem Territorium von Europa haben die Christen in der Ukraine eine nicht einfache Situation, erzählte der Leiter des russischen diplomatischen Dienstes.

- In der Ukraine wurde nach dem verfassungswidrigen Umsturz der Bruderkrieg begonnen, die National-Radikalen haben den Kurs auf die Intensivierung der religiösen Konflikte genommen. Die orthodoxen Kirchen und Kloster werden zerstört, Geistliche und Gläubige werden eingeschüchtert und schikaniert.

Nur im Südosten der Ukraine sind zehn Kirchen vollständig zerstört, noch 77 sind stark beschädigt. Drei orthodoxe Pfarrer sind getötet worden. Viele Geistliche flohen nach Russland wegen der Drohungen seitens der Extremisten, - erzählte Lawrow in Genf.

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