Das IWF-Geld kommt bei dem ukrainischen Volk nicht an, die Clans von Poroschenko und Turtschinow sacken alles ein, solange es noch auf dem Weg ist, - so ein ukrainischer Politologe

Das IWF-Geld kommt bei dem ukrainischen Volk nicht an, die Clans von Poroschenko und Turtschinow sacken alles ein, solange es noch auf dem Weg ist, - so ein ukrainischer Politologe | Русская весна

Die ukrainischen Oligarchen kämpfen nicht nur für die Innen-, sondern auch für die Außenressourcen – für alle möglichen Tranchen, die vom Westen zugeteilt werden.

Mit dieser Erklärung ist der Direktor des Instituts für Gesellschafttransformationsforschung, der Politologe Oleg Soskin aufgetreten.

Dass die ukrainischen Bürger auf die Hilfe von IWF nicht warten sollen, war schon lange bekannt. Mit nebulösen Formulierungen hatte der Premier Jazenjuk überzeugt für eine Weile die Gedanken ans Brot beiseite zu legen und nur noch an „leuchtende europäische Zukunft“ zu denken, wofür man dann alle IWF-Milliarden einsetzen werden muss.

Doch ist es möglicherweise so, dass dieses Geld gar nicht für die Bedürfnisse des Landes verwendet wird, denn es landet in den Taschen der Oligarchen und zwar: Peter Poroschenko, Igor Kolomojskij, Alexander Turtschinow und weitere.

Es gibt schließlich auch schon die Vorlagen: denken wir an das Schicksal des Geldes, das von den USA und EU in 2014 zur Verfügung gestellt wurde.

Der Politologe hat sogar angenommen, dass das Geld jetzt schon geklaut ist, denn die erste 5Mrd. Tranche wurde ungefähr halb-halb zwischen der Nationalbank und der Regierung aufgeteilt (mit 10%-igem Überhang zugungsten des Ministerkabinetts).

„Der Wechselkurs Griwna zu Dollar hat sich nicht stabilisiert, umgekehrt, er fällt weiter, das bedeutet, das Geld wurde nicht wie geplant verwendet“, argumentierte Soskin.

Nach der Meinung des Experten gibt es zwei Grundmechanismen des Stehlens in solch großem Maße.

Der erste – durch die innländische Staatsanleihen, die vom Ministerkabinett, geleitet von Jazenjuk, „abgesegnet“ werden müssen und die dann von der Nationalbank und Staatsbank gekauft werden.

Der zweite Weg eröffnet große Möglichkeiten für die Bankinhaber: das ist die Vorteilsfinanzierung und -kreditvergabe an die angeschlagenen Finanzinstitute, per Anweisung des Präsidenten Poroschenko.

„Dort kommen dann sowohl „Privatbank“ vor als auch die Banken, die persönlich der Präsident Poroschenko kontrolliert, sowie andere Personen, darunter auch die Gruppe Jazenjuk-Turtschinow“, betonte Oleg Soskin.

Der Experte sagte voraus, dass die internationalen Organisationen bald die Nase voll haben werden und aufhören das Geld für die Ukraine zur Verfügung zu stellen.

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