Deutsche Wirtschaft ist bereit sich aus der Ukraine zurückzuziehen

Deutsche Wirtschaft ist bereit sich aus der Ukraine zurückzuziehen | Русская весна

Deutsche Wirtschaft ist von der Ukraine enttäuscht und will sich zurückziehen, melden die ukrainischen Medien.

Die Mehrheit der 600 Firmen, die im Land arbeiten, führen jetzt eine Prüfung durch und bestimmen, ob die weitere Geschäftsführung zweckmäßig ist, und wie der Ausstieg mit minimalen Verlusten möglich wäre, erzählt der Direktor des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums Rainer Lindner.

„Im Jahr 2014 reduzierte sich der Export der deutschen Firmen in die Ukraine um 35%, das ist sehr viel, kritisch viel. Wir investierten in dieses Land fast 8 Mrd. Dollar im Laufe der Unabhängigkeitszeit, letzte Jahre stagniert dieser Prozess“, erklärt er. „Sie sind zu sehr mit den Kriegen zwischen der Regierung und dem Präsidenten, Oligarchen gegen die Regierung, Oligarchen miteinander beschäftigt. Das ist nicht nur Niemandem anderen wichtig, das ist nicht mal mehr interessant“.

Und dabei, so Rainer Lindner, sei die einzige Möglichkeit für die Ukraine zu überleben – die Reformen, die das Investitionsklima verbessern würden. „Die größte Gefahr ist die Investitionskrise. Das ist nicht die Griwna-Krise, nicht die Krise der Energiepreise. In dieser Situation hat keiner der einheimischen und ausländischen Investoren Interesse in dieses Land zu investieren“, stellt er fest.

Der Vertreter von TM Celox in der Ukraine Andreas Eske bestätigt, dass sein Büro eine Frist für eine Entscheidungsfindung über den Ausstieg aus der Ukraine gesetzt bekommen hat. „Unsere Gesellschaft versucht mit allen Mitteln auf dem Markt zu bleiben, aber es wird mit jedem Tag schwieriger“, sagt er. In der Situation des Budgetdefizits und der Umorientierung der Finanzstöme aus dem Gesundheitssektors sei fast kein Geld mehr übrig und manchmal sei das Benehmen der Beamten nicht mehr erklärbar, sagt Eske.

„Wir haben ein Jahr gebraucht, um alle Lizensstufen für den Verkauf der blutstoppenden Medikamente in der Ukraine zu bestehen (speziell „Zelax“, gegenwärtig eines der besten), aber wir bekamen von keiner der Staatsstrukturen, die für die Armeeversorgung verantwortlich sind, Aufträge“, bringt er ein Beispiel. „Die Armee wird von den Volontären versorgt, dabei laufen sie ständig Gefahr eine Fälschung für teueres Geld zu kaufen“.

„Was Landwirtschaft betrifft, es braucht deutliche Reformen im Verkaufsrecht für die Landwirtschaftsflächen, damit die Investoren, wenn sie in das Land kommen, irgendwelche Garantien bekommen. Psychologisch ist es ein schwerer Entschluss, aber es ist notwendig. Man kann die Effizienz des Agrosektors der Ukraine um 50% erhöhen, wenn man die höheren Technologien benutzt. Alle Reformpläne sind schon auf dem Tisch, sie müssen nur implementiert werden“, so Rainer Lindner.

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