SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) will in seiner Arbeit die Erfahrung der Banderas benutzen

SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) will in seiner Arbeit die Erfahrung der Banderas benutzen | Русская весна

Der Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine Walentin Naliwajtschenko meldet, dass die Behörde beabsichtigt in ihrer Arbeit die Erfahrungen der entsprechenden Strukturen der OUN-UPA (Organisation der ukrainischen Nationalisten und Ukrainische Aufständische Partei*) der dreißiger-fünfziger Jahre letzen Jahrunderts zu nutzen.

„SBU braucht nichts Neues ausdenken, es ist wichtig die Traditionen und die Ansätze des Sicherheitsdienstes der OUN-UPA zu nehmen. Sie arbeiteten gegen den Aggressor während der provisorischen Okkupation, war patriotisch erzogen, hatte Spionageabwehr und stützte sich auf die Unterstützung der friedlichen ukrainischen Bevölkerung“, wird Naliwajtschenko von TASS zitiert.

Die Organisation der ukrainischen Nationalisten (OUN) ist eine ultrarechte politische Organisation, die vorrangig auf dem Territorium der Westukraine tätig war. Um das gestellte Ziel – die Gründung der „selbstständigen“, „unabhängigen“ Ukraine – zu erreichen, nutzte OUN extremistische Mittel, darunter auch terroristische Akten.

Als ideologische Basis diente Chauvinismus und Xenofobie. Die Tätigkeit der Organisation hatte ausgeprägten antipolnischen, antisowjetischen und antisemitischen Charakter.

Während des zweiten Weltkrieges begann die OUN in Kooperation mit den deutschen Aufklärungsbehörden den Kampf gegen die Sowjetmacht. 1943 wurde die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) gegründet. In einer intensiven Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der OUN wurde die SS-Division „Galitschina“ gebildet. Nach einigen Angaben wurden von den Mitgliedern der OUN-UPA mindestens eine Million Zivilisten getötet, darunter ca 200 Tausend Polen.

2010 hat Präsident Juschtschenko ein Gesetz über die Auszeichnung von Stephan Bandera mit dem Titel Held der Ukraine erlassen. (Stephan Bandera war ab 1929 ein aktiver Mitglied von OUN und ab 1949 der Leiter der OUN-Fraktion). Die Abgeordneten des Europarlamanents haben offiziell ihr Bedauern über diese Tatsache geäußert und haben den neu gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch aufgerufen den Beschluss von Juschtschenko zurück zu nehmen. Ein Jahr später wurde das Gesetz durch den Beschluss des Obersten Verwaltungsgerichts für ungültig erklärt.

Am 14.Oktober 2014 hat Präsident Poroschenko den 14.Oktober, den Tag der Gründung der UPA, zu deren Gründern Stephan Bandera zählte, per Gesetz zum Feiertag „Tag des Beschützers der Ukraine“ erklärt.

*Gegenüber dieser Organisationen wurde ein gerichtlichеr Beschluss über eine Liquidierung oder Verbot der Tätigkeit gefasst, der auch in Kraft getreten ist. Als Grundlage des Beschlusses diente das Gesetz „Über die Bekämpfung des Extremismus“.

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