Für die Lehrbücher in den ukrainischen Schulen wird man zahlen müssen

Für die Lehrbücher in den ukrainischen Schulen wird man zahlen müssen | Русская весна

Das Bildungsministerium der Ukraine findet keine finanziellen Mittel für das Drucken der Lehrbücher, deswegen werden die Schüler an vielen Schulen für die Lehrmaterialien zahlen müssen, meldete der Bildungs- und Wissenschaftsminister Sergej Kwit.

„Wir werden noch versuchen die Mittel, die für das Drucken der Lehrbücher nötig sind, zu finden. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie nur für die Kinder aus Familien mit niedrigen Einkünften kostenlos sein werden. Andere Schüler werden sie kaufen müssen“, so, laut TASS, der Bildungsminister im Interview an „Ukrainskaja prawda“. „Jetzt ist die wichtigste Aufgabe – qualitativ hochwertige Lehrbücher zu erschaffen“, sagte er.

Vor Kurzem meldete der Bildungsminister Sergej Kwit, dass die Anzahl der Hochschulen im Land sich halbieren soll. Dies wurde in Rahmen der Bildungsreformen vom IWF als Bedingung für die Auszahlung des milliardenschweren Kredits verlangt. Folglich wurden die notwendigen Normen in das Gesetz über die Veränderungen im Staatshaushalt-2015 eingetragen. Der Prozess soll im Sommer nach dem Ende des Schuljahres beginnen. Dabei plant das Ministerkabinett der Ukraine ca. 312,3 Mln. Griwna (weniger als 20Mln $) einzusparen.

Die schwierige Wirtschaftssituation, in der sich die Ukraine in Folge des Staatsstreichs und des ihm folgenden bewaffneten Konflikts befindet, zwingt die Regierung die Sozialausgaben drastisch zu kürzen und die Kommunaltarife für Gas, Wasser, Strom um das Vielfache zu steigern.

Der IWF schickte am 12.März die erste Tranche in Höhe von 5 Mrd. Dollar, insgesamt wurden für dieses Jahr 10 Mrd. geplant. Dieses Geld darf nicht für Sozialprogramme verwendet werden, es ist für die Begleichung der Außenschulden des Landes bestimmt.

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