Kiew bezeichnet russische Hilfskonvois für Donbass als „Konterbande“

Kiew bezeichnet russische Hilfskonvois für Donbass als „Konterbande“ | Русская весна

Zuvor hatte das Außenamt eine Protestnote an Russland gerichtet, in der gefordert wird, auf die Entsendung solcher Konvois zu verzichten. „Humanitäre Hilfsgüter sollen ausschließlich in den von Kiew kontrollierten Grenzübergangspunkten abgefertigt werden“, hieß es in Kiew. Darauf erklärte der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin, Moskau werde den Einwohnern im Donbass so lange helfen, bis Kiew die Wirtschaftsblockade der Region aufgehoben habe.

Perebijnis zufolge hatte die Ukraine mehrmals vorgeschlagen, humanitäre Hilfsgüter nur durch die von Kiew kontrollierten Grenzübergangspunkte zu transportieren. „Aber Moskau weigerte sich jedes Mal… Diese Konvois bestehen aus Lastwagen mit Gütern unbekannten Inhalts. In diesem Zusammenhang fordert Kiew von Moskau, auf die Entsendung des für den 23. April geplanten Konvois zu verzichten“, sagte Perebijnis.

Seit Mitte August 2014 hatten Konvois des russischen Zivilschutzministeriums rund 25 000 Tonnen humanitäre Güter in die vom Krieg geplagten Gebiete Lugansk und Donezk gebracht. Am Donnerstag, dem 23. April, soll der 25. humanitäre Konvoi auf den Weg geschickt werden.

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