Ukraine: Ministerium für Sozialpolitik rechnet die Umsiedler aus

Ukraine: Ministerium für Sozialpolitik rechnet die Umsiedler aus | Русская весна

Über 320.000 ukrainische Familien sind auf allmonatliche Hilfe angewiesen. Davon haben bereits 292.513 Familien finanzielle Unterstützung erhalten. Hiervon wird in einer Mitteilung des ukrainischen Sozialministeriums berichtet, wo auch die Zahl der Flüchtlinge genannt wird: Laut Angaben vom 23. März sind das 1.173.479 Familien.

Allmonatliche finanzielle Unterstützung wird seit Oktober 2014 gewährt. Für Arbeitsfähige beträgt sie 884 Griwen (35 Euro); für nicht arbeitsfähige genau die Hälfte (442 Griven bzw. 17,5 Euro). 

Laut Angaben des Amtes für Ausnahmesituationen (GosTchS; ГосЧС) wurden offiziell 301.000 Flüchtlinge registriert. Die UNO führt ihre eigene Statistik; laut ihren Angaben hat die schwierige Situation im Gebiet Donezk mehr als anderthalb Millionen Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die meisten dieser Flüchtlinge wollten ihre Heimat nicht verlassen, die übrigen zogen es vor, in benachbarte Länder auszureisen.

Schwierig ist auch die Situation mit der humanitären Hilfe, auf welche ungefähr 5 Millionen Ukrainer angewiesen sind; darunter 3,2 Millionen in extremen Notsituationen. Man spricht von 6.000 Opfern des Konflikts im Donbass; doch die UNO zieht diese Angaben in Zweifel und hält sie für zu niedrig.

Konstantin Romodanowki, der Leiter des russischen Ausländeramtes (FMS), legte die statistischen Angaben zu den Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Laut diesen Angaben hat es seit 18. März ungefähr eine Million Flüchtlinge aus der östlichen Ukraine in die verschiedenen russischen Städte verschlagen. Ein Drittel dieser Ankömmlinge hat vorübergehendes Asyl beantragt; außerdem erhielten 170.000 Ukrainer befristetes Bleiberecht.

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