Pressegespräch des Verteidigungsministers der Volksrepublik Donezk Kononow

Pressegespräch des Verteidigungsministers der Volksrepublik Donezk Kononow | Русская весна

Etwa gegen 3:45 hat die ukrainische Seite eine Provokation durchgeführt indem sie mit einem Beschuss unserer Positionen praktisch an der ganzen Frontlinie begonnen haben. Insbesondere betrifft es die Berührungslinie – Schirokino, Pawlopol, Elenowka, Dokutschaewsk, Marjinka. Es betrifft auch den Flughafen, Siedlung Oktjabrskij, Stadtbezirk Petrowskij in Donezk. Um 4:30 hatten wir schon drei Tote und einen Verwundeten.

Ich halte das für eine Provokation von der ukrainischen Seite, es ist ein Versuch uns des Sturmes von Krasnogorowka und Marjinka zu beschuldigen. Wir sind sowieso in Marjinka, seht euch die Berührungslinie an. Wir, VRD, befinden uns in Marjinka, das ist die Zone unserer Verantwortung, unser Territorium.

Im Laufe der letzten praktisch 7 Stunden führen wir ausschließlich Verteidigungshandlungen durch gegen die ukrainische Aggression. Das ist der Bruch der Minsker Vereinbarungen, ein Versuch zum wiederholten Male VRD zu beschuldigen. Jazenjuk hat schon gleich sich geäußert, dass Russland angeblich den Befehl gab zu einer Offensive.

Im Moment gibt es, meiner Kenntnis nach, sehr viele Verwundeten. Es wurde Munition 120mm, 122mm, 152mm in Siedlungen Oktjabskij, Putilowskij [diese Munition ist verboten nach Minsk-2].

Welches Ziel verfolgen sie? Das soll die Weltöffentlichkeit entscheiden. Nach meiner Kenntnis war das geplant. Es wurden schwere Waffen rechtzeitig an die Berührungslinie gebracht, insbesondere Artillerie, Raketenwerfersysteme. Die Explosionen haben wir alle gehört seit dem Morgen.

Ich möchte mich an die Weltöffentlichkeit wenden, sie sollen sich das ansehen, wer wirklich gegen sein Volk Krieg führt. Sie sagen das Territorium, das zu Volksrepublik gehört sei okkupiert. In Wirklichkeit versuchen sie, wie ich verstehe einfach die friedliche Bevölkerung der Rebublik zu vernichten.

Frage: Ist es der endgültige Bruch der Minsker Vereinbarungen? War es das schon?

K: Ich hoffe, dass die Weltöffentlichkeit sich einschalten und der Kiewer Seite den Kopf richtet. Solche Provokation werden zu der nächsten Eskalation, wieder zu dem Krieg führen.

Frage: Präsident Poroschenko erklärte vor einigen Tagen seine Bereitschaft die Kriegssituation in der Ukraine auszurufen. Wie ist es aus Ihrer Sicht, könnte diese Provokation dazu dienen dies vorzubereiten?

K: Von der Regierung von Poroschenko kann man alles mögliche erwarten, es kann mich nichts mehr überraschen. Wenn sie im Voraus solche Erklärungen machen, war das möglicherweise ein Teil der Provokation oder die Provokation selbst.

Frage: Welche Waffen benutzt der Feind?

K: Es werden schwere Waffen benutzt, schwere Artillerie, Raketenwerfersysteme. Es wird auch schwere Technik und Infanterie benutzt. Infanterie ist gut bewaffnet, gut geordnet. 

Frage: Wie könnte die Fortsetzung aussehen? Wie bewerten sie die Möglichkeiten?

K: Es könnte eine Verschärfung der Situation geben. Eine Fortsetzung der Kampfhandlungen. Opfer bei den Militärangehörigen der Volksrepublik und bei den Zivilisten. Denn die ukrainische Seite ist nicht sehr treffsicher. Und wenn sie treffsicher sind, dann ist ihr Ziel genau die Zivilisten.

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